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Kinder Klima-Camp 2019 unter dem Motto „Hilfe für Schmetterling & Co“ im Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil

Anfang Juli konnten wir uns im Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil vier Tage lang über die Bedeutung und Vielfalt der Insekten informieren. Wir zelteten auf dem Gelände des Bund Naturschutz direkt am Ammersee. Bei sehr schlechtem Wetter konnte man in die „Villa“ ausweichen, aber das Wetter war zum Glück so gut, dass es gar nicht nötig war.


Am Dienstag, den 2. Juli stand die Ankunft auf dem Programm, alle mussten ihre Zelte aufbauen, wir wurden begrüßt und durften einen Rundgang über das Gelände machen, um alles kennenzulernen. Nach dem Mittagessen konnten wir uns in verschiedenen Stationen über die Bedeutung und Vielfalt der Insekten informieren. Nach dem Abendessen durften wir einen tollen „Insektenfilm“ anschauen: Biene Majas wilde Schwestern. Es ging um Wildbienen und ihre Feinde.
Den ganzen Mittwoch konnten wir in Gruppen aufgeteilt selber aktiv werden: am Vormittag waren wir auf einer Wiese und haben dort verschiedene Schmetterlinge und andere Insekten gefangen und bestimmt. Es waren ganz schön viele verschiedene Arten, die wir gefunden haben, z.B. den Schachbrettfalter und sogar eine Gelbbauchunke. Und am Nachmittag haben wir Nisthilfen gebaut, damit möglichst viele Insekten eine Unterkunft finden, die ihnen gefällt und die sie zum Fortpflanzen nutzen können.
Am Abend durften wir dann im Dunkeln nachtaktive Insekten mit einer besonderen Vorrichtung beobachten und etwas über sie lernen.
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Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Klima-Konferenz: Am Vormittag überlegten wir uns Fragen, die wir den Erwachsenen stellen konnten, die am Nachmittag zu Besuch waren: einige Politiker und andere Menschen, die sich schon lange für die Umwelt engagieren. Wir diskutierten und bekamen sehr lehrreiche Informationen.
Nach dem Abendessen konnten wir ein Lagerfeuer machen, baden oder Spiele spielen.
Am Freitag war alles leider schon wieder vorbei. Wir packten unsere Zelte und konnten unseren Eltern, die uns abholten, zeigen, was wir in den vergangenen Tagen gelernt hatten. Es gab ein Theater, in dem es um das Aussterben der Insekten und das dadurch bedingte Aussterben aller Lebewesen, auch uns Menschen, ging.

Während der ganzen Tage konnten wir Kinder, die von verschiedenen Schulen aus mehreren Landkreisen gekommen waren, beim Kochen, Tischdecken und Abspülen helfen. Die Mahlzeiten waren meistens vegetarisch, was besser für die Natur ist, und sogar bei der Anreise durch die Eltern wurde darauf geachtet, dass Fahrgemeinschaften gebildet wurden. Und das Highlight war die Kompost-Toilette: alles, was in dieser Woche von uns hinterlassen wurde, wird irgendwann einmal wieder zu Erde.

Das Klima-Camp war toll, da man jetzt viel bewusster mit der Natur und den Tieren umgeht.

Lea Köcher und Jana Rieker (Klasse 5a)

Diese Seite wurde zuletzt am 25.07.19 aktualisiert.

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