Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft am DZG


D ynamik

Z  ielstrebigkeit

G emeinschaft

Leitgedanken

Das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium versteht sich als Schule, die Leistung fordert und fördert, im Zentrum aber stets den Schüler als Menschen in seiner Ganzheit begreift und in seiner Entwicklung unterstützen möchte. Die traditionell enge und gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule soll weiterhin aktiv gepflegt und in engem Austausch weiter optimiert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Bestandsaufnahme der etablierten Elternarbeit


Feste Institutionen der Elternarbeit

Schulforum: Das Schulforum tagt in regelmäßigen Abständen.

Elternbeirat: Der Elternbeirat (EB) trifft sich in sechs Sitzungen über das Jahr verteilt, organisiert die Wahl der Klassenelternsprecher, ist bei Infoveranstaltungen der Schule präsent und gestaltet Schulveranstaltungen wesentlich mit. 

Klassenelternsprecher: In der Unter- und der Mittelstufe werden im Rahmen der Klassenelternabende unter der Ägide einzelner Elternbeiräte Klassenelternsprecher (KES) gewählt.

KES-Treffen: In regelmäßigen Abständen finden unter Leitung des Elternbeirats Sitzungen der Klassenelternsprecher in der Schule statt. Bei diesen Sitzungen steht auch die Schulleitung für Nachfragen zur Verfügung. 

Ehrenamt: Es gibt die Möglichkeit für Eltern, sich ehrenamtlich an der Schule zu betätigen. Gesucht werden Erziehungsberechtigte, die die Schule bei der Durchführung von Veranstaltungen und Exkursionen, im Rahmen der Nachmittagsbetreuung und der Bibliotheksarbeit unterstützen möchten. Diesbezügliche Information wird durch den Elternbeirat (auch auf der Homepage) weitergegeben. 


Kommunikationswege

Elternportal: Die Informations- und Kommunikationsplattform wird von 100% der Eltern und Erziehungsberechtigten genutzt. Sie ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Schule und Elternhaus im Rahmen eines sicheren geschlossenen, passwortgeschützten Bereiches. Über das Portal können alle wesentlichen Aspekte der schulischen Kommunikation abgedeckt werden.

  • Zweiseitige Kommunikation über Email
  • Veröffentlichung und Bereitstellung von Informationen und Dokumenten über Elternbriefe, Dokumentensammlungen oder Schwarzes Brett
  • Direkter Zugang zu Stundenplan, Vertretungsplan, Klassentagebuch in jedem Elternhaus
  • Integrierte Umfragetools, die ein schnelles Meinungsbild ermöglichen
  • Möglichkeit von Online-Wahlen, z.B. Wahl der Fremdsprache oder des Ausbildungszweiges

Homepage: Die Homepage dient unter genauester Beachtung des Datenschutzes der Information aller an unserer Schule Interessierten. 

Hausaufgabenheft: Das DZG hat seit mehreren Jahren ein eigenes, von Schülern entworfenes Hausaufgabenheft, in dem wesentliche Informationen zum spezifischen Schulleben und Schulalltag am DZG enthalten sind. Zudem dient es der Identifikation mit der Schule. 


Veranstaltungen der Elternarbeit

Übertrittsabend: Der Übertrittsabend wendet sich ganz primär an Erziehungsberechtigten der prospektiven neuen 5.-Klässler. Im ersten Teil präsentieren die Schulleitung, die Fachschaften und verschiedenste Vertreter die Schule. Im Anschluss haben die Eltern und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, auf einem „Marktplatz“ die Schule genauer kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. 

Schulhausrallyes für Kinder in Folge des Übertrittsabends: An zwei Nachmittagsterminen finden Schulhausrallyes für die Kinder statt. Dabei finden sich im ganzen Haus verteilt Stationen, die einen Einblick in die neue Schulform, das Gymnasium, geben, aber auch in besonderem Maße das DZG in seinen Spezifika präsentieren.  

Elternsprechabende: Ein bis zwei Mal im Jahr findet ein großer Elternsprechabend statt. Die Sprechzeiten sind im 5-Minuten-Raster festgelegt. Die Buchung für den Elternabend erfolgt über das Elternportal. Im Rahmen der Elternabende stehen auch Elternbeirat, die SMV, die Tutoren und auch die Fairtrade-Gruppe der Schule zur Verfügung.

Elternabende für die Jahrgangsstufen 5 bis 10: Zwischen Schulbeginn und Allerheiligen finden für alle Jahrgangsstufen Elternabende statt, die zum Kennenlernen dienen und den Informationsfluss sowie den direkten Austausch fördern. Die Klassleitungen werden hierbei in den 5. Klassen von den Kernfachlehrern und in anderen Jahrgangsstufen von Lehrkräften, die ein neu hinzugekommenes Kernfach vertreten, unterstützt. Je nach Besonderheit der Klasse oder Jahrgangsstufe kommen gelegentlich noch weitere Lehrkräfte hinzu. Manchen Elternabenden sind einführende Veranstaltungen vorangestellt, in denen klassenübergreifende Themen (Sportlager, Unterrichtskonzepte, Sprachenwahl, Oberstufe etc.) behandelt werden. 

Themengebundene Informationsveranstaltungen: Die Schule und/oder der Elternbeirat laden in regelmäßigen Abständen die Erziehungsberechtigten zu themengebundenen Veranstaltungen (z.B. Klicksalat) ein. Häufig sind diese Elternveranstaltungen verknüpft mit Fortbildungen für die Lehrkräfte und Veranstaltungen für alle Jahrgangsstufen zum gleichen Thema.

Weihnachtsbasar: Der alljährliche Weihnachtsbasar wird von Schülerinnen und Schülern des DZG durchgeführt und von den Eltern stets stark frequentiert. Der Erlös geht traditionsgemäß vollumfänglich als Spende an gemeinnützige Organisationen, die von der Klassensprecherversammlung ausgewählt werden. 

Konzerte und Theateraufführungen: An den zahlreichen Konzert- und Theaterveranstaltungen sind Erziehungsberechtigte nur in geringem Maße organisatorisch beteiligt, sie zeigen aber großes Interesse an diesen schulischen Veranstaltungen. 

Schulfest: Traditionsgemäß findet am vorletzten Schultag ein großes Schulfest statt, an dessen Gestaltung der Elternbeirat intensiv beteiligt ist und das gut von Eltern angenommen wird. 


Schulleitung – Elternbeirat

Elternbeiratswahl: Die Elternbeiratswahl wird von der Schulleitung organisatorisch unterstützt und an Veranstaltungen im Hause angebunden, damit möglichst viele Erziehungsberechtigte angesprochen werden können. Die Schule unterstützt die Wahl auch durch Online-Anbindung im Rahmen des Elternportals

EB-Sitzungen: Die Schulleitung ist zu allen Sitzungen des Elternbeirats eingeladen und nimmt diese Einladung auch stets wahr. Dies ermöglicht eine sehr direkte Kommunikation und intensive Zusammenarbeit.

Kommunikation: In allen wichtigen Fällen ist eine schnelle und direkte Kommunikation über E-Mail, Telefon und über das Elternportal mit Videokonferenzmöglichkeit zwischen Schulleitung und Elternbeirat üblich. 


Schulleitung – Klassenelternsprecher

Die KES-Treffen finden im Schulhaus statt. Die Schulleitung steht während dieser Zeit zur Verfügung und wird auch stets in die Sitzung gebeten. Die unmittelbare Kommunikation der KES mit der Schulleitung ist nicht nur ein Zeichen gegenseitiger Wertschätzung, sondern erweist sich als gutes Mittel, eventuell auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und anzupacken. Die KES wird auch als Medium der Evaluation genutzt.


Schulleitung – einzelne Erziehungsberechtigte

Direkte Kommunikation mit Erziehungsberechtigten unter Berücksichtigung der üblichen Wege (erst Lehrkraft, dann evtl. Klassleiter oder Fachbetreuer, dann Schulleitung) wird rege genutzt. Das Prinzip der „offenen Tür“ für alle an der Schule Beteiligten hat sich bewährt.


Lehrkräfte – Elternbeirat

Der Kontakt der Lehrkräfte mit dem Elternbeirat beschränkt sich im Wesentlichen auf die gemeinsame Arbeit im Schulforum und bei Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Vorlesewettbewerb).


Lehrkräfte – Klassenelternsprecher

Die Klassenelternsprecher wenden sich in besonderen Fällen, in denen sie Belange der ganzen Klasse vertreten, an die Lehrkräfte. Die Lehrkräfte selbst nehmen bei Bedarf Kontakt mit den Klassenelternsprechern auf. 


Lehrkräfte – einzelne Erziehungsberechtigte

Direkter Kontakt: Alle Lehrkräfte sind über das Elternportal erreichbar. Diese schnelle und unkomplizierte Kommunikation wird rege genutzt und trägt dazu bei, die gemeinsame Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler zu deren Nutzen zu tragen. Mails ersetzen keine Elterngespräche und werden vor allem für organisatorische, wenig sensible Daten genutzt. Der Fokus für eingehende Gespräche liegt immer im direkten Kontakt in der Sprechstunde oder am Telefon. E-Mails problematischer Natur werden von den Lehrkräften an die Schulleitung weitergeleitet.  

Elternbriefe: Elternbriefe werden von Lehrkräften vor allem im Zusammenhang mit Veranstaltungen (z.B. Schullandheim) an die Erziehungsberechtigten ausgegeben. Sie werden stets in Absprache mit der Schulleitung formuliert und über das Elternportal versandt.

Elternsprechabende (s.o.)

Sprechstunden: Alle Lehrkräfte bieten Sprechzeiten an. Manche Lehrkräfte haben eine feste Sprechstunde, für die die Erziehungsberechtigten Buchungen vornehmen können. Gespräche bedürfen immer einer Voranmeldung, da nur so eine informierte und wertschätzende Beratung möglich ist. Mit den meisten Lehrkräften können die Erziehungsberechtigten freie Sprechstunden vereinbaren. Die Sprechzimmer sind freundlich eingerichtet und bieten nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern gewährleisten absolute Vertraulichkeit der Gespräche. Die Lehrkräfte führen die Gespräche eigenverantwortlich, wissen aber, dass sie jederzeit ein Mitglied der Schulleitung hinzuziehen können, falls ein Gespräch problematisch werden sollte. 

Anlassbezogene Beratung: Erziehungsberechtigte werden zu den Zeugnisterminen und auch darüber hinaus gezielt zu Gesprächen eingeladen, wenn es der Lehrkraft aus pädagogischer Sicht vonnöten erscheint. Die Lehrkräfte nehmen häufig direkt telefonisch Kontakt auf.