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Gefahren an Bahnanlagen

Bereits zum dritten Mal besuchte Her Polizeihauptmeister Keuchel von der Bundespolizei am 18. Juli 2017 das DZG und informierte alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in einem multimedialen Präventionsvortrag über Gefahren an Bahnanlagen.


Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die drei klassischen und oft – gerade auch in Handyspielen wie „Subwaysurfer“ – verharmlosten Gefahren rund um Bahnanlagen: das Risiko eines Stromschlags beim Klettern auf Wagendächer (auch ohne Berührung der Oberleitung, da gerade bei feuchtem Wetter ein Lichtbogen auch Strecken von bis zu 1,5m überspringen kann), das Überqueren von Gleisen auf freier Strecke, da der Bremsweg von Zügen sowie der Reaktionsweg, bevor der Bremsvorgang überhaupt erst eingeleitet werden kann, oft massiv unterschätzt wird, sowie die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen in Bahnhöfen, die vielen gar nicht bewusst ist oder ebenfalls unterschätzt wird.
Der Referent berichtete auch, dass es seit 2011 immer wieder zu tödlichen Unfällen an Bahnanlagen kommt, weil Selfies oder Freundschaftsphotos „in den Gleisen“ gemacht werden. Diese dienen als Symbol für den Zusammenhalt und die Dauer der Freundschaft, sind besonders unter Mädchen beliebt und kursieren auf Facebook-Profielen und anderswo im Netz, wo sie „geliked“ werden und zum Nachahmen animieren – oft mit tödlichen Folgen.
Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zeigten, wie wichtig es ist, derartige Gefahrenquellen in das Bewusstsein zu rücken und zu einem verantwortungsvollen Umgang im Bahnverkehr aufzurufen.

M. Promberger

Diese Seite wurde zuletzt am 25.07.17 aktualisiert.

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