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Rose & Georgi hauchen dem Dichter Heinrich Heine neues Leben ein

Heinrich Heine ist ein Name, den sicherlich jeder von uns schon einmal gehört hat. Doch wie viel wissen wir wirklich über einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller und Dichter des 19. Jahrhunderts? Wenn wir mal ehrlich sind: Wahrscheinlich nicht besonders viel.


Das Künstlerduo Detlev Rose und Christian Georgi bemüht sich darum, dies zu ändern, sodass der „entlaufene Romantiker“ nicht in Vergessenheit gerät. Am 9. Februar 2017 waren die beiden wieder an unserer Schule zu Gast und brachten den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Werke und das Leben Heinrich Heines auf lustige und musikalische Art näher. Die anfängliche Skepsis manch eines angehenden Abiturienten bezüglich des Unterhaltungswertes der Veranstaltung verflog schnell, da es einiges zu lachen gab und es nie langweilig wurde, weil wir ständig in das Geschehen mit einbezogen wurden. So durften wir nicht nur bei einigen gesungenen Texten Heines, die die Künstler selbst auf der Gitarre, dem Keyboard, dem Saxophon oder einer besonderen Zauberflöte begleiteten, zuhören, sondern auch selbst bei einem seiner Gedichte mitsprechen. Gleichzeitig konnten wir vieles über Heines Leben erfahren: Darüber, dass er einst in Hamburg lebte, über seine Frau, seine Einstellung zur Religion und seine Tuberkuloseerkrankung. Dass sein Leben wohl nicht immer unbeschwert verlief, kam auch durch diverse Zitate aus Heines oftmals sehr tristen Schriften, wie unter anderem der Ballade „Himmelfahrt“ oder seinem Gedicht „Die schlesischen Weber“, zum Ausdruck. Doch immer wieder lief Detlev Rose, der Heines Werke bravourös rezitierte, durch die Stuhlreihen, sprach Schülerinnen und Schüler direkt an und forderte sie zum Mitmachen auf, sodass ständig neue lustige Situationen entstanden. Mit dem „Prolog zur Harzreise“ und den Worten „Vielleicht konnten wir zeigen, dass Heine gar nicht so tot, sondern immer noch ein erstaunlich aktueller Dichter ist“, schlossen Rose und Georgi ihre mitreißende Aufführung. Allein die Tatsache, dass man wenigstens die eine oder andere Zeile aus den Gedichten des Romantikers wiedererkannte, bewies, dass das Duo sein Ziel erreicht hatte. Und vielleicht wird der ein oder andere von uns Detlev Roses Aufforderung folgen, daheim ins Bücherregal zu greifen, um in Heines Werken zu schmökern.

Nadine Haller, Q11

Diese Seite wurde zuletzt am 20.02.17 aktualisiert.

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