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Soziale Kompetenz

Als Gymnasium wollen wir gemäß unserem Bildungsauftrag nicht „nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ (Artikel 131 der Bayerischen Verfassung)


Dazu gehört, dass unsere Schülerinnen und Schüler bei den vielen fachlichen Fortschritten, die sie in den einzelnen Unterrichtsfächern machen, sich selbst und den Anderen nicht aus dem Blick verlieren. Soziale Kompetenzen, die auch neudeutsch oft als Soft Skills bezeichnet werden, sind für die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit sowie als Vorbereitung für den späteren Berufsalltag unerlässlich. Soziale Kompetenz, die Fähigkeit, andere zu verstehen und sich situationsadäquat zu verhalten ist notwendig im Umgang von Lehrern und Schülern, aber auch von Schülern untereinander, sie ist die Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Gemäß unserem Leitbild – der Mensch im Mittelpunkt – versuchen wir, diese Dimension von Erziehung in den Unterrichtsalltag, aber auch in alle weiteren Aktionen und Veranstaltungen, die unser Schulleben ausmachen, hineinzulegen.

Soziale Kompetenz – ein Überblick

Im Rahmen der Entwicklung von sozialer Kompetenz setzt sich der Einzelne mit sich selbst auseinander und wird fähig, seine Neigungen, Interessen und Charaktermerkmale zu erkennen und anzunehmen (Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung).
Zur sozialen Kompetenz gehört jedoch auch der Umgang mit Anderen. Die Ausprägung wesentlicher Eigenschaften wie Belastbarkeit, Frustrationstoleranz, Hilfsbereitschaft, Toleranz, interkulturelle Kompetenz, Zivilcourage und Empathie fallen hierunter.
Zuletzt beinhaltet soziale Kompetenz auch Fähigkeiten, die für Zusammenarbeit nötig sind, wie Kooperation, Teamfähigkeit, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit und Motivation sowie Führungsqualitäten (Verantwortung, Flexibilität, Konsequenz, Vorbildfunktion, Großmut).
Als Lehrkräfte wollen wir unsere Schüler auf diesem Weg begleiten und ihnen helfen ihre Möglichkeiten auszuloten.

Soziale Kompetenz – konkrete Beispiele am DZG

  • Inklusion, verstanden als „das Ziel, Schule für alle Schüler (und auch für alle Lehrer) zu einem anregenden und angenehmen, fördernden und herausfordernden Ort des Lernens zu machen“ (Wilfried W. Steinert) ist am DZG schon immer präsent. So ist es seit vielen Jahren bereits ganz selbstverständlich, dass Schüler mit besonderem Förderbedarf unterrichtet und in einen ganz normalen Schulalltag integriert werden. In besonderer Weise bemühen wir uns unsere Kinder mit besonderem Förderbedarf, in Kooperation mit den Eltern und Therapeuten sowie dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, individuell bestmöglich zu unterstützen, um dieses gemeinsame Lernen für alle möglich zu machen. Das gemeinsame Lernen bereichert das Leben behinderter und nicht-behinderter Schülerinnen und Schüler. Zentrale Persönlich-keitsmerkmale wie Toleranz, Hilfsbereitschaft und Empathie werden dadurch gefördert.
  • Schulsanitätsdienst: Der mittlerweile fest etablierte Schulsanitätsdienst ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur, ganz konkret Hilfe zu leisten und im Notfall (auch außerhalb der Schule) zu wissen, was zu tun ist, er schärft auch das Bewusstsein für soziale Verantwortung und soziales Engagement
  • Ordnungsdienst: Jedes Schuljahr melden sich vier Klassen freiwillig, die gemeinsam die Verantwortung für die Sauberkeit unserer Schule – besonders der Aula und des Mensabereichs – übernehmen und so einen wichtigen Beitrag für unser aller Wohlbefinden leisten. Dieses Engagement wird am Ende des Schuljahres durch einen zusätzlichen Exkursionstag als Dankeschön belohnt.
  • Tutoren: Jedes Jahr kommen neue Fünftklässler zu uns an die Schule, die mit vielem Neuen umgehen müssen. Sie werden von älteren Schülerinnen und Schülern betreut, die sie als Tutoren begleiten. So erreichen wir, dass sich die jüngsten Mitglieder unserer Schulgemeinschaft schon bald heimisch am DZG fühlen. Unsere Tutoren sind Schüler der 9. und 10. Klassen und begleiten unsere Neuankömmlinge über zwei Jahre bis zum Ende der sechsten Klasse.
  • SMV und Klassensprecher: Die Schülersprecher und die Klassensprecher übernehmen wichtige Aufgaben im Schulleben. Sie sind verantwortlich für ein gutes Miteinander und fungieren als Ansprechpartner bei Sorgen und Problemen.
    • AG Weihnachtsbasar: Jedes Jahr wird von dieser AG ein großer Weihnachtsbasar durchgeführt, an dem sich alle Klassen aktiv beteiligen. Der Erlös kommt dabei stets ausgewählten Hilfsprojekten in sogenannten Dritte-Welt-Ländern zugute.
    • AG Feste: Auch Feste, Veranstaltungen und Feiern sind im Schulalltag unentbehrlich. So organisiert die AG Feste eine Vielzahl von Veranstaltungen, seien es Motto-Partys für die Unter- und Mittelstufe oder auch das große Sommerfest zum Abschluss des Schuljahres.
  • P-Seminar „Soziales Lernen“: Seit mehreren Jahren werden kontinuierlich P-Seminare in Kooperation mit verschiedenen sozialen Einrichtungen im Landsberger Umland (iwl, Regens-Wagner-Schulen Holzhausen, BiLL, Kindergärten, Altersheime) durchgeführt, die unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern einen Einblick in verschiedene Arbeitsfelder im Sozialbereich geben und so auch eine Hilfestellung für eine spätere Berufsentscheidung oder zukünftiges ehrenamtliches Engagement geben.
  • Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“: Tradition hat inzwischen auch die Aktion „Geschenk mit Herz“, bei der zu Weihnachten Päckchen für bedürftige Kinder in Osteuropa zusammengestellt werden – ein kleines Stück gelebte Solidarität. Durchgeführt und betreut wird diese Aktion vom P-Seminar „Soziales Lernen“.

Diese Seite wurde zuletzt am 12.06.16 aktualisiert.

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