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Lese- und Medienkompetenz

Die kontinuierliche Entwicklung und gezielte Förderung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der schulischen Bildungsarbeit hat in den letzten Jahren im Gefolge der von der OECD veranlassten PISA-Studien – und veranlasst durch die breite gesellschaftliche Diskussion der dabei von deutschen Schülerinnen und Schülern erzielten Ergebnisse – eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Neben der Lesekompetenz ist in unserer Gesellschaft jedoch auch die Entwicklung und Förderung der Medienkompetenz junger Menschen von herausragender Bedeutung, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium trägt diesen Herausforderungen Rechnung, indem es beide Bereiche gezielt im Rahmen des Schulprofils fördert. Das zeigt sich nicht zuletzt am Engagement für das Projekt „Referenzschule für Medienbildung“, in das unsere Schule – zu unserer großen Freude – mit dem Schuljahr 2013/14 aufgenommen wurde.


Lesekompetenz – was heißt das?

Unter Lesekompetenz versteht man die Fähigkeit einen Text flüssig zu lesen und dabei auch die Zusammenhänge des Gelesenen zu verstehen. Erworben wird diese Fähigkeit – als Grundfertigkeit neben Schreiben und Rechnen – in der Grundschulzeit; die weiterführenden Schulen haben die Aufgabe, die erworbenen Kenntnisse weiter auszubauen. Hintergrund der intensiven Beschäftigung mit der Lesekompetenz ist die Erkenntnis, dass eine zunehmende Zahl von Schülerinnen und Schülern Probleme mit der Informationsentnahme aus Texten hat. Da die Lesekompetenz jedoch Grundlage für den Erwerb weiterer Fähigkeiten ist und als zentrale Kulturfähigkeit auch über Chancen im Hinblick auf die Berufs- oder Studienwahl entscheidet und die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen bedingt, ist eine gezielte Förderung der Lesekompetenz in der Schule absolut vorrangig.

Lesekompetenz – Leseförderung am DZG

In besonderer Weise bemüht sich das Fach Deutsch am DZG um die Förderung der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler. Als Multiplikator für die anderen am Gymnasium unterrichteten Fächer leistet es seinen Beitrag, um die Schülerinnen und Schüler an vielfältige Textsorten heranzuführen. Dazu gehören neben den klassischen literarischen Texten selbstverständlich auch Sachtexte und sogenannte diskontinuierliche Texte – d.h. Texte, die mit weiterem Informationsmaterial wie Grafiken oder Bildern versehen sind – zum alltäglichen Arbeitsfeld. Damit werden die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Formen der Informationsdarbietung, wie sie in einer modernen Informationsgesellschaft üblich sind, vorbereitet.
Da Förderung auch mit Anforderung zu tun hat und nur durch ständiges Üben und Nutzen Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben werden können, setzen wir am DZG für die Klassen 5 bis 7 auf eine enge Zusammenarbeit der Deutschlehrkräfte mit unserer Bibliothekarin, Frau Olbrich, und führen so schon die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe an die Nutzung unserer Bücherei heran. In sechs über das Schuljahr verteilten vierwöchigen Lesephasen leihen die Schülerinnen und Schüler ein Buch aus der Schülerlesebücherei aus; dabei sollten mindestens zwei Sachbücher und ein Jugendbuchklassiker gewählt werden. Am Ende jeder Phase stellen sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ihre gelesenen Werke in einer Einheit im Deutschunterricht vor, wobei die Lehrkraft konkrete Hilfestellungen für Möglichkeiten einer solchen (literarischen) Gesprächsrunde gibt. Einmal pro Schuljahr gestaltet jeder Schüler und jede Schülerin einen kreativen Beitrag zu einem gelesenen Werk (zwei DIN A 4-Seiten), der als Leseanreiz für andere Schüler in einem Ordner in der Bibliothek gesammelt wird. Die Schülerlesebücherei am DZG verfügt über 3200 Titel im Bereich Belletristik, davon ca. 1200 für die 5. und 6. Jahrgangsstufe, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ferner haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich Bücher zu wünschen.

Medienkompetenz

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien soweit vertraut zu machen, dass sie diese Medien zielgerichtet und eigenständig verwenden können, dass sie aber auch um die Gefahren der neuen Medien wissen sowie über grundlegende Kenntnisse der rechtlichen Situation beim Umgang mit Medien verfügen.
Mit der Teilnahme am Projekt „Referenzschule für Medienbildung“ wollen wir unsere Bemühungen in diesem Bereich noch mehr verstärken. Ziele sind eine medienpädagogische Schulung des Kollegiums sowie die Erarbeitung eines verbindlichen Medien- und Methodencurriculums für unsere Schule.
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Ausstattung unserer Schule

In den letzten Jahren erfolgte ein sukzessiver Aufbau der medientechnischen Ausstattung an unserem Gymnasium. Mit der Generalsanierung des Schulhauses, die mit Beginn des Schuljahres 2012/13 weitestgehend abgeschlossen wurde, war ein weiterer, umfangreicher Ausbau der Medienausstattung verbunden, die nun als sehr gut bezeichnet werden kann.

  • Unterrichtsräume: Jeder Unterrichtsraum ist mit einem Beamer (meist Kurzdistanz-beamer), Lautsprechern (vor allem in Wandmontage), Dokumentenkamera und einem Rechner mit Zugang zum Schulnetz sowie zum Internet ausgestattet.
  • Computerräume: Das DZG verfügt über drei Computerräume mit 32, 30 und 20 Schülerarbeitsplätzen. Hier stehen zusätzlich interaktive Tafeln, Drucker und Scanner zur Verfügung.
  • PC-Insel-Raum: 12 Rechner im Kiosk-Modus stehen den Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause sowie bei Bedarf für Internetrecherchen zur Verfügung. Die Geräte sind vandalismussicher verbaut, der Zugriff auf Internetseiten stark eingeschränkt, da der Raum hauptsächlich für Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe gedacht ist.
  • Bibliothek: Die Schülerinnen und Schülern haben hier während der Öffnungszeiten der Bibliothek an acht Rechnern Zugang zum Schulnetz sowie zum Internet. Sie haben hier auch die Möglichkeit Dokumente einzuscannen und Arbeitsergebnisse auszu-drucken.
  • Arbeitsraum der Oberstufe: Der Raum ist mit Rechnern mit Zugang zum Schulnetz sowie zum Internet ausgestattet.
  • Digitale Schultasche: Eine einheitliche Ausstattung der Rechner mit aktueller Software ist ein wesentlicher Garant für die Akzeptanz neuer Medien. Um Probleme mit Versionskonflikten zwischen der zu Hause und der in der Schule eingesetzten Software zu vermeiden, setzen wir seit 2008 die „digitale Schultasche“, eine portable Softwaresammlung, ein. Mit Beginn des Informatikunterrichts in der 6. Jahrgangs-stufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Regel mit der von uns zur Verfügung gestellten Software auf ihrem USB-Stick.

Medienerziehung am DZG

Die Förderung der Medienkompetenz zieht sich bei uns durch alle Fächer und Jahrgangs-stufen als unterrichtsgestaltendes Prinzip. Folgende Maßnahmen fördern die Medien-kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler:

  • Vertretungsstunden: Für Vertretungsstunden entsteht am DZG derzeit ein fach-spezifischer Materialpool, auf den über das Schulnetz zugegriffen werden kann.
  • Referate und Präsentationen: Die Fachschaft Deutsch hat für die Schülerinnen und Schüler Tipps für die Erstellung von Präsentationen zusammengestellt, die fächerübergreifend gelten. Diese reichen von der Vorbereitung über die Visualisierung und den Vortrag bis hin zum Erstellen eines Literaturverzeichnisses.
  • Mündliche Schulaufgaben: Im Rahmen des Projekts „Modus 21“ wurden in Deutsch und in den modernen Fremdsprachen in der Unter- und Mittelstufe mündliche Schulaufgaben eingeführt, die eine intensive Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler notwendig machen. Bei deren Beurteilung wird auch auf die Umsetzung der oben genannten Hilfen zur Erstellung eines Referats zurückgegriffen.
  • Textverarbeitungsschulung in der Oberstufe: Auf Wunsch der Leiter von W-Seminaren erhalten die Seminarteilnehmer von den Systembetreuern in einer Doppelstunde Tipps zur technischen Umsetzung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dazu gehören die Verwendung von Formatvorlagen, Erstellung von Fußnoten und Inhaltsverzeichnissen, usw.
  • Gefahren des Internets: Die Gefahren des Internets sind allgegenwärtig. Um unsere Schülerinnen und Schüler, die Eltern und das Kollegium hierfür zu sensibilisieren, werden von uns regelmäßig Referenten in die Schule eingeladen.
  • Lernplattformen: Als Plattform für den Material- und Medienaustausch wird am DZG in der Oberstufe die Lernplattform „Moodle“ verwendet. Für den Informatik-unterricht in der 7. Jahrgangsstufe, in dem auch der Umgang mit E-Mails besprochen wird, erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Schule eine E-Mail-Adresse bei der Lernplattform „lo-net“, da viele freie Anbieter von E-Mail-Accounts ein Mindestalter der Nutzer verlangen. Einen Verstoß gegen die Altersbestimmung der Anbieter würde den Schülerinnen und Schülern ein schlechtes Beispiel für die Ehrlichkeit im Internet geben. Ein weiterer Vorteil für den Unterricht ist die einheitliche Bedienoberfläche.
  • Tastschreibkurse: Ab der 5. Jahrgangsstufe besteht die Möglichkeit, an einem Tastschreibkurs teilzunehmen.

Diese Seite wurde zuletzt am 19.03.18 aktualisiert.

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