Unsere Schule  > Hochbegabtenklassen

Hochbegabtenklassen

Seit dem Schuljahr 2009/2010 werden in allen Regierungsbezirken Hochbegabtenklassen (Förderklassen für hochbegabte Schülerinnen und Schüler) angeboten.

So sind Hochbegabtenklassen unter anderem an folgenden Schulen eingerichtet:

  • Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
  • Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth
  • Comenius-Gymnasium Deggendorf
  • Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting
  • Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Dürer-Gymnasium Nürnberg
  • Kepler-Gymnasium Weiden
  • Deutschhaus-Gymnasium Würzburg

Am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth und am Comenius-Gymnasium Deggendorf besteht die Möglichkeit einer Internatsbetreuung. Über weitere Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler, die nicht im Einzugsbereich der Schule wohnen, in einem Heim unterzubringen, können die Schulen Auskunft geben.

Das Förderangebot richtet sich an Schüler, die eine spezielle Hochbegabung nachweisen können. Auf der Basis der einzureichenden Unterlagen und des Aufnahmeverfahrens treffen die Schulen die endgültige Entscheidung über die Aufnahme. Aufgenommen werden dabei nicht nur Schülerinnen und Schüler, deren herausragende Begabung durch schulische Leistungen dokumentiert ist, sondern auch Kinder, die im Umgang mit Problemen besondere Kreativität und Originalität zeigen oder die nach den Erkenntnissen der Begabungsdiagnostik eine weit überdurchschnittliche Intelligenz vermuten lassen. Die Fähigkeiten dieser Schülerinnen und Schüler sollen durch eine angemessene Erhöhung der Lerngeschwindigkeit und eine Verringerung von Übungs- und Wiederholungsphasen zugunsten der Vertiefung und Ergänzung von Unterrichtsthemen gefördert werden.

In diesen Klassen werden Hochbegabungen ergänzend zum regulären Unterricht durch besondere Angebote gefördert. Dabei werden Kinder und Jugendliche in ihrer kognitiven und sozialen Entwicklung gezielt unterstützt. Die mit dem jeweiligen Schulprofil abgestimmten Enrichmentprogramme in den Hochbegabtenklassen beinhalten eine Vertiefung der Unterrichtsfächer, fächerübergreifende Projekte und Kurse mit psychologischem Schwerpunkt. Sowohl im regulären Unterricht als auch im Enrichment wird den Schülerinnen und Schülern weitgehend selbstbestimmtes und selbstorganisiertes sowie projektorientiertes Arbeiten ermöglicht.

Aufnahmeverfahren

Anträge von Eltern auf Aufnahme ihres Kindes in eine Hochbegabtenklasse sind möglichst frühzeitig an das in Frage kommende Gymnasium zu richten.

Die Anträge sollen eine kurze Begründung der Bewerbung enthalten. Darüber hinaus sind mindestens folgende Unteralgen beizufügen:

  • Jahreszeugnis der 3. Klasse, Information der Grundschule über den Leistungsstand Ende Januar, Übertrittszeugnis (Anfang Mai nachzureichen),
  • Hinweise auf zusätzliche Qualifikationen musikalischer, künstlerischgestalterischer, sportlicher und sozialer Art aus dem außerschulischen Bereich,
  • ggf. weitere Unterlagen.

Interessierte Eltern sollten frühzeitig bei den in Frage kommenden Schulen über besondere Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Die Schulen entscheiden auch darüber, ob Bewerber zu dem mehrstufigen Aufnahmeverfahren eingeladen werden, bei dem mittels einer Begabungstestung und eines Testunterrichts ein Urteil über die Eignung für den Besuch einer Hochbegabtenklasse gewonnen werden soll. Auf der Basis der einzureichenden Unterlagen und des Aufnahmeverfahrens treffen die Schule die endgültige Entscheidung über die Aufnahme. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 gilt:

Eine Aufnahme in eine Hochbegabtenklase ohne Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen für das Gymnasium (§ 26 GSO) ist auch für hochbegabte Schülerinnen und Schüler nicht möglich.
Schülerinnen und Schüler einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Volksschule, denen zum Halbjahr oder zum Ende der Jahrgangsstufe 3 das Überspringen gestattet worden ist, erhalten kein Übertrittszeugnis und legen stattdessen die ausdrückliche Befürwortung der Grundschule vor.

Für die Aufnahme in eine höhere Jahrgangsstufe gilt:

Der Bewerbung um die Aufnahme muss über die oben genannten Unterlagen hinaus auch ein Gutachten des Gymnasiums, das die Schülerin bzw. der Schüler bislang besucht, beigefügt werden. Dieses Gutachten soll insbesondere auf folgende Gesichtspunkte eingehen: Arbeitsverhalten, Motivation, Lernfähigkeit, Kreativität, emotionale Stabilität und Sozialverhalten

Anmeldetermine

Die Anmeldungstermine sind bei den einzelnen Schulen zu erfragen.

Beobachtung und Auswahl der Schülerinnen und Schüler

Das möglichst frühzeitige Erkennen einer Hochbegabung ist zentrale Voraussetzung für eine rechtzeitige und angemessene Förderung hochbegabter Kinder.

Weitere Informationen können die Beratungslehrkräfte und die Schulpsychologen geben.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Kultusministeriums.

Diese Seite wurde zuletzt am 17.10.19 aktualisiert.


Impressum | Datenschutz © 2005-2021 Dominikus-Zimmermann-Gymnasium Landsberg am Lech