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Unterricht am und im Meer

Das W-Seminar Biologie auf Exkursion an die kroatische Mittelmeerküste


Es war ein unvergessliches Erlebnis für uns 12 Schüler/innen des W-Seminars Meeres- und Küstenökologie mit unserem Kursleiter Herrn Böhm sowie Frau Mössinger als Begleitlehrkraft, eine Exkursion nach Kroatien zu unternehmen. Wir waren eingebunden in das einzigartige und spannende Projekt „Summer of Science“, welches von Florian Kretzler – einem ehemaliger DZGler und jetzt Lehrer am Fürstenrieder Thomas-Mann-Gymnasium – ins Leben gerufen wurde. Uns Landsbergern ermöglichte dieses Projekt, den praktischen Teil unserer Seminararbeiten durchzuführen.
Nach intensiven Vorbereitungen während der Seminarstunden seit Anfang des Schuljahres ging die Reise Anfang Juni endlich los. In München trafen wir auf zwei weitere Schülergruppen der 11. Jahrgangsstufe, die verschiedene Aufgaben im Rahmen ihres P-Seminars in Kroatien zu erledigen hatten. Nach einer mehr oder minder schlaflosen nächtlichen Busfahrt kamen wir um circa neun Uhr morgens übermüdet, aber voller Vorfreude in der Bucht von Kosirina auf dem Campingplatz an. Nach einer kurzen Einweisung durch Herrn Kretzler bauten wir unsere Zelte auf und starteten im Anschluss sofort mit dem Programm. Während unseres neuntägigen Aufenthaltes hatten wir Zeit, unsere Experimente und Forschungsarbeiten durchzuführen. Dabei widmeten wir uns Meeresfischen, Seeigeln, Seesternen, Krebsen und Seegurken. Wir bestimmten die Populationsdichte, führten Artenbestimmungen durch und gingen anatomischen Fragen auf den Grund, weshalb wir die Tiere zum Teil sezierten. Bei unseren Schnorchelgängen erstellten wir Foto- und Filmmaterial, welches später in die Seminararbeit eingebunden werden soll.
Auch Fragen zum Klimawandel und Küstenschutz sowie die Verschmutzung des Meeres durch Plastikmüll wurden thematisiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse waren zum Teil erschreckend. Beispielsweise suchten wir an einer Bucht einen Quadratmeter nach Müll ab und zählten insgesamt 248 unterschiedliche Plastikteile.
Freizeit und Erholung kamen nicht zu kurz. Wir nutzten ein großes Angebot an Wassersportarten, gingen zum Nachtschnorcheln, praktizierten Yoga und waren im Morgengrauen im Meer beim Schwimmen. Zudem wurde eine Sitz-Lounge aus Paletten gebaut – die perfekte Möglichkeit sich zu entspannen und dabei die Weite des Meeres zu genießen. Viele von uns hatten zum ersten Mal die Chance, einen Schnuppertauchgang mit schwerem Atemgerät zu machen. Das Gefühl der Schwerelosigkeit und die Fähigkeit, unter Wasser atmen zu können, waren ein unbeschreibliches Erlebnis.
Insgesamt waren die zehn Tage in Kroatien ein voller Erfolg, in denen wir zahllose Erinnerungen und Erfahrungen sammeln konnten und als Team zusammengewachsen sind. Wir sind gespannt, wie wir unsere praktischen Arbeiten und gesammelten Ergebnisse in die Seminararbeit einbauen können.

Amelie Hilser, Q11

Diese Seite wurde zuletzt am 25.07.19 aktualisiert.

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Auf dem Weg nach Murter

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Seeigel während des Sezierens


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