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Sprachreise nach Nizza - Wie denn nun? Zwei oder vier Küsschen, rechts oder links?

Anfang Oktober hatten 31 Schüler und Schülerinnen aus der 10. und 11. Jahr- gangsstufe die Gelegenheit, im Rahmen einer Sprachreise nach Nizza für eine Woche in die französische Kultur einzutauchen (2. bis 9.10.2016).


Die Reise begann am Sonntagabend mit einer nächtlichen Busfahrt in Richtung Nizza, wo wir schließlich nach elf Stunden Fahrt am frühen Morgen auf unsere Gastfamilien trafen. Die Aufregung war groß, da wir nicht wussten, was uns erwartete und ob wir uns überhaupt mit der schnellen Sprechweise der Franzosen zurechtfinden würden, jedoch konnten die meisten der Gastgeber bereits Erfahrungen mit anderssprachigen Schülern und Schülerinnen vorweisen. Nach zwei Stunden Eingewöhnungs- und Ausruhzeit ging es weiter mit einer kurzen Stadterkundung und anschließendem Strandpicknick bei strahlendem Sonnenschein und knappen 30 Grad. Darauf folgte eine geführte Besichtigungstour und danach hatten wir auch noch Zeit, um ein wenig auf eigene Faust auf Entdeckungsreise zu gehen. Nizza ist wunderschön mit seiner imponierenden Lage am Meer und dem Kontrast zwischen enger, malerischer Altstadt und weitläufigen Shoppingboulevards und großzügig angelegten Plätzen. Insbesondere nach Sonnenuntergang zeigt es seine gesellige und gemütliche Seite, die wir an einem Abend, den wir an der Strandpromenade verbrachten, auch kennenlernen durften.
Unser Programm bestand einerseits aus täglich drei Stunden Unterricht bei Muttersprachlern an unserer Sprachenschule, der entweder vormittags oder nach- mittags stattfand, und andererseits aus Besichtigungen interessanter Orte in Nizza und Umgebung. So unternahmen wir beispielsweise einen Halbtagesausflug zum benachbarten Fürstentum Monaco und gingen im Musée océanographique Haie streicheln. In Nizza selbst lernten wir das Werk des französischen Künstlers Marc Chagall in dem nach ihm benannten Musée National Marc Chagall kennen. Dessen Besonderheit ist, dass es noch zu Lebzeiten des Malers und unter seiner Mitwirkung geplant und errichtet wurde. Bei weiterhin hochsommerlichen Temperaturen konnten wir außerdem auf einer Schiffrundfahrt die Schönheit der Bucht von Nizza und der umliegenden Landzungen vom Wasser aus bewundern. Am allerletzten Tag stand dann noch eine Stippvisite im MAMAC an, ein Highlight moderner Architektur, in dem unter anderem farbenfrohe Nanas der weltbekannten Niki de Saint Phalle zu finden sind. Besonders stolz ist man auf Arbeiten ihres ebenso berühmten, in Nizza [!] geborenen Künstlerkollegen Yves Klein, dessen signifikantes Schaffensmerkmal die Arbeit mit ultramarinblauer Farbe war. Vielleicht am spektakulärsten ist aber doch die Aussicht von der Dachterrasse des Museums auf die Dächer der Stadt und das Mittelmeer.
Im Sprachunterricht waren wir in drei Gruppen aufgeteilt und unterhielten uns über Frankreichs Kultur, über Feiertage, typische Gerichte, die Art, wie man ein Begrüßungs- und Abschiedsküsschen gibt, und vieles mehr. Die Gespräche zwischen den franzö- sischen Lehrern und den deutschen Schülern waren aufgrund von mangelnden Fachbegriffen unsererseits und den Versuchen, sie zu umschreiben, oft sehr unterhaltsam.
Ebenfalls eingebunden in das Programm war etwas freie Zeit am Spätnachmittag, die die meisten von uns mindestens einmal dazu nutzten, eine der vielen Spezialitäten Nizzas zu probieren. Bekannt sind vor allem Socca, ein salziger Crêpe aus Kichererbsenmehl, und Pissaladière, eine Art Zwiebelkuchen, garniert mit Oliven oder Sardellen. Die pittoreske Vieille Ville mit ihren engen, immer belebten Gassen und den unzähligen Restaurants und Souvenirshops ist einfach phantastisch!
Resümee: Die Sprachreise war sehr geglückt und wir durften viele wundervolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Bei den begleitenden Lehrkräften Frau Lieret und Frau Tietgen-Pinther bedanken wir uns ganz herzlich für die gelungene Organisation und dafür, dass sie die diese Reise überhaupt erst möglich gemacht haben.

Eileen Schupper, Julia Cibis

Diese Seite wurde zuletzt am 20.02.17 aktualisiert.

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